Standort

1.) Ein nordorientierter Wintergarten fängt im Sommer die ersten und letzten Sonnenstrahlen des Tages ein, wird aber meistens tagsüber durch das Haus abgeschattet und ist daher ein relativ kühler, erholsamer Platz. Soll er jedoch ganzjährig genutzt werden, so muss er im Winter ganztägig geheizt werden.

2.) Ein westorientierter Wintergarten wird von der späten Mittags- und Abendsonne aufgewärmt und geht mit der gespeicherten Wärme in die Nacht. Er kann ein lauschiges Plätzchen für lange, gemütliche Abende sein.

3.) Der südorientierte Wintergarten hat über das Jahr zwar den höchsten Wärmegewinn durch die Sonneneinstrahlung, muss aber im Sommer gegen allzu hohe Temperaturen durch Beschattung und Belüftung geschützt werden.

4.) Ein ostorientierter Wintergarten wird von der Morgensonne und dem ersten Teil der Mittagssonne erwärmt, dann aber durch den Schatten des Hauses vor allzu großer Hitze bewahrt. Er ist daher ein idealer Frühstücksplatz.

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